Sonnensegel schützen das junge Gemüse

Sonnenschutz für das Gemüse

Bei Sonnenschutz im Garten muss es nicht immer um ein Sonnensegel auf der Terrasse gehen, denn mit Sonnensegeln lassen sich große Distanzen überspannen und es ist möglich, die Gartenwüste, die in der Sonne vor sich hin dörrt, mit dem richtigen Sonnenschutz zur fruchtbaren Oase umzuwandeln. Sonnenbrand bei Pflanzen ist kein Einzelfall. So zeigt sich Sonnenbrand auf dem Rasen durch braune Flecken, Sträucher mit Trauben werfen bei zu viel Sonne ihre Blätter ab und auch Rinde an Bäumen kann durch zu starke Hitze Risse bekommen.

Sonnenschutz für Pflanzen

Bäume und Sträucher sorgen im Garten für einen natürlichen Sonnenschutz. Fehlen diese, trocknet die Erde schneller aus und die selbst gezogenen Gemüsepflanzen kümmern in der prallen Sonne vor sich hin. Schatten sorgt neben einer ausreichenden Bewässerung dafür, dass sich Jungpflanzen gut entwickeln. Für Sonnenschutz im Garten ist es sinnvoll, wenn dieser nicht wasserdicht ist und etwas Sonne durchlässt. Netzgewebe erfüllt diese Eigenschaften. Tentmesh ist ein solches Gewebe. Das Netzgewebe aus Polyethylen ähnelt in seiner natürlichen Optik entfernt an Bast. Es ist lichtdurchlässig, wasserdurchlässig und luftdurchlässig. Der Sonnenschutz wurde in Australien entwickelt, um die schädliche UV-Strahlung zu filtern. Tentmesh wurde speziell für den Außeneinsatz entwickelt. Es ist verrottungsresistent und nimmt kein Wasser auf. Tentmesh ist als technisches Gewebe nach strengsten australischen Kriterien zertifiziert. Es schrumpft nicht und der Hersteller gewährt 10 Jahre Garantie darauf. Die Verarbeitung erfolgt mit Zickzacknähten für eine größere Elastizität. Die Ränder werden wie bei jedem Sonnensegel mit einem Hohlsaum umsäumt. Auf Wunsch wird für mehr Stabilität ein Metallseil eingezogen. Bei großen Sonnenschutzsegeln werden die Ecken verstärkt. Mehr Info zum Thema

Sonnensegel am Gemüsebeet montieren

Je nach Form des Sonnensegels brauchen Sie drei, vier oder mehr Befestigungspunkte. Die Hausfassade oder die Garagenwand fallen im Garten als Befestigungsmöglichkeit aus. Deshalb sind Pfähle aus Holz oder Metall geeignete Hilfen, um das Sonnensegel zu spannen. Die Masten werden im Boden verankert, gegebenenfalls mit einem Betonfundament. Die Masten werden leicht schräg, entgegengesetzt zu den wirkenden Zugkräften, ins Fundament eingesetzt. Wählen Sie eine ausreichende Höhe für die Befestigungspunkte, weil das Sonnensegel mit einer Neigung zwischen 15 und 30 Prozent montiert wird, damit Regenwasser ablaufen kann. Montieren Sie eine Ecke des Segels tiefer als die anderen Ecken, dann läuft das Wasser kontrolliert über diese Ecke ab. Liegt diese Ecke im Westen, dann haben Sie auch bei tief stehender Abendsonne noch Schatten.

Das Sonnensegel nach Maß und der Wind

Bis zu einer Windstärke von 35 km/h sind die meisten Sonnensegel standfest. Wie viel Wind ein Sonnensegel aushält, hängt aber von mehr Faktoren ab. So ist ein wasserdichtes Segel anfälliger für Wind als ein Sonnensegel aus dem luftdurchlässigen Netzgewebe Tentmesh. Je großer die Fläche des Segels ist, umso windanfälliger ist es. Ein wichtiges Kriterium ist die Verankerung. Ist diese stabil, hält das Segel mehr Wind aus. Spätestens wenn sich die Bäume im Unwetter biegen, muss das Sonnensegel abgenommen werden. Es könnte zerreißen oder davonfliegen. Zum Glück lassen sich mit Seilspannern montierte Sonnensegel nicht nur einfach montieren, sondern auch einfach abnehmen. Sonnensegel sind in der Regel nicht wintertauglich. Bei hoher Schneelast kann ein Sonnensegel zerreißen. Ist die Gartensaison vorbei, sollte das Sonnensegel abgenommen und vor dem Einwintern gereinigt werden. Grober Schmutz wird mit einer weichen Bürste abgebürstet. Stoffe wie Polyester oder Acryl werden mit einem Mikrofasertuch gesäubert. Mit einem Gartenschlauch wird der Schmutz abgespritzt. Bei starken Verschmutzungen kann das Sonnensegel mit Seifenlauge abgewaschen werden. Achten Sie darauf, dass der Stoff vor dem Einlagern komplett trocken ist, damit kein Schimmel entsteht.